HTML/CSS unerwünschte Markierung verhindern

Wer erinnert sich noch an die Zeit, als Hover-Effekte nicht mit CSS sondern mit Bildern und Javascript gelöst wurden. Das war nicht nur sehr statisch, sondern auch anstrengend zu implementieren für wenig Effekt. Heute in der Zeit von CSS3, mit Farbverläufe, runden Ecken und :hover legt man einfach einen Button an, indem man ihm einen Text gibt und ihn danach bunt macht. Dadurch braucht man kein lästiges Bild mehr, das erst vom Server geladen werden muss. Am Ende sieht das etwa so aus:

Jetzt bekommt man aber auch die Schattenseite von purem HTML zu spüren. Es ist Text. Und Text kann markiert werden. Wer will kann es gern ausprobieren. Für alle, die dafür zu faul sind, habe ich das bereits vorbereitet:

Markierter Button

Das passiert nicht nur bei Buttons. Speziell Links, besondere Überschriften, oder ein Text, der eigentlich als Logo gedacht war, kann so völlig entstellt werden. Der Horror für jeden Designer, der, nachdem ihm das zum ersten Mal auffällt, plötzlich die gesamte in Mühe erstellte Seite Stück für Stück markiert und sagt, wie schrecklich sie doch plötzlich ist…

Doch auch dieses Problem hat eine einfache Lösung. Abhilfe schafft hierfür das CSS Attribut content. Hiermit kann einem HTML Element Text hinzugefügt werden, der nicht markiert werden kann. Auch hier habe ich schon einmal etwas vorbereitet:

Versucht man nun den Button zu markieren, werden nur noch die beiden Leerzeichen links und rechts davon markiert. (Im richtigen Design sollten solche Leerzeichen auch entfernt werden und durch CSS margin, padding oder position gelöst werden.)

Umgesetzt wird es durch einen Button (oder jedes andere beliebige Tag), der jetzt keinen Inhalt mehr hat. Die Klasse testbutton1 enthält wie gewohnt alle Eigenschaften, die daraus einen hübschen Button machen.

 <button class="testbutton1"></button>

Den Inhalt des Buttons fügt man über folgenden CSS-Code hinzu:
button.testbutton1:before {
 content: "Button 2";
}

Mit diesen wenigen Zeilen erhält man den Button wie oben beschrieben. Kein lästiges Markieren mehr. Diese Technik kann auf vieles übertragen werden. Prinzipiell ist eine Anwendung auf alle Tags denkbar, wie beispielsweise span, a, oder h#. Wichtig hierbei ist das Pseudo-Element :before. Es wäre auch :after möglich, wichtig ist jedoch, dass es nicht ohne eines dieser Elemente benutzt wird. Manche Browser unterstützen es. Andere, wie der Internet Explorer, erzeugen die Ausgabe nur mit :before oder :after.

Nach dieser Einführung ist aber noch eine wichtige Frage offen: Warum soll ich jetzt nicht auf meiner gesamten Seite mit dieser Technik sämtliche Markierung verhindern? Ernsthaft, das ist nicht immer sinnvoll! Stellt euch vor, ich hätte diesen Artikel mit dieser Technik verfasst. Bisher habe ich nur 4 Zeilen Code, aber ohne die Möglichkeit diese zu markieren, wären die Meisten von euch genervt.

Zuletzt möchte ich noch einen Ausblick geben, wie diese Technik noch verfeinert werden kann. Das statische content: “string”; mag in vielen Fällen ausreichend sein. Manchmal möchte man das ganze aber auch dynamischer gestallten und den Inhalt über PHP, Javascript oder wie auch immer setzen. Hierfür kann content angeleitet werden, ein Attribut statt eines Textes zu verwenden:

CSS: content: attr(data−content);

HTML: <button class="testbutton1" data−content="Button 1"></button>

Wenn wir das ganze jetzt noch mit Javascript verbinden, ist es beispielsweise möglich, das Attribut und damit die Anzeige zu verändern: (Klickt, wenn ihr er herausfinden wollt, was ich meine ;) )

Kurz notiert: Fonts für’s Web

Immer mal wieder kommt man aus Designgründen auf die wirklich unbequeme Idee, keinen Standardfont für das eigene Website-Design zu verwenden.
Nicht immer hat man jedoch den entsprechenden Font in allen möglichen Dateiformaten vorhanden und noch viel weniger will man sich damit beschäftigen, wie man diese verschiedenen Files jetzt in den eigenen Code implementiert, um, ohne dass die Browser irgendwelche Fehler werfen, in allen Browsern das selbe Look-and-Feel zu erzeugen. Dafür gibt es glücklicherweise eine einfache Lösung. Unter http://www.fontsquirrel.com/tools/webfont-generator muss man nur kurz das eigene Fontfile hochladen und erhält ein Archiv, dass den konvertierten Font, eine einzubauende css-Datei sowie eine Anleitung enthält. Einfach traumhaft :D

Bitcoin – Erste Erfahrungen

Auf dem Weg zur ersten Bitcoin sollte man sich über verschiedenste Punkte Gedanken machen:

1. Warum will ich Bitcoins besitzen?

Diese Frage ist äußerst wichtig. Denn wenn man darauf setzt, mit Bitcoins reich zu werden, muss ich vermutlich hier bereits enttäuschen. Ja die Währung Bitcoin ist immer noch äußerst volatil, aber große Sprünge kann man damit nicht machen. Ich besitze nun seit einigen Wochen mal mehr, mal weniger Bitcoins. Die täglichen Kursschwankungen ließen sich zwar grundsätzlich, wenn man auf einem Marktplatz mit sofortigem Handel unterwegs ist, ausnutzen, jedoch werden die entsprechenden Gewinne häufig durch Transaktionsgebühren gemildert. So betragen die maximalen Schwankungen an einem Tag (meiner Erfahrung nach) höchstens etwa 10€. Bei einem Kurs von derzeit 320€ sind da etwa 3% Gewinn, wobei die Transaktionsgebühren bei den von mir betrachteten Märkten (s.u.) bei derzeit 0,5% liegt. Natürlich sind 2% Tagesgewinn viel, aber man muss sich auch immer darüber im klaren sein, dass etwaige Gewinne möglicherweise versteuert werden müssen und natürlich immer mit hohen Risiken verbunden sind.

Warum will man also sonst Bitcoins besitzen?
Aus Spaß an der Technik. Aus Idealismus. Die Gründe sind Mannigfaltig. Über die verschiedenen Gründe werden wir in den nächsten Wochen noch reden schreiben.

Ich begann diesen Artikel am 13. Mai 2014. Seitdem hat sich viel geändert. Der Kurs sprang von damals 320€ zunächst ohne erkennbaren Grund auf etwa 500€. Trotzdem ich jeden Tag die Nachrichten durchsuchte, fand ich keine Antwort darauf, warum der Kurs sich so verhielt. Erst nach etwa einer Woche setzte sich die Erkenntnis durch, dass durch die vielen positiven Signale einer Bitcoin-Konferenz Anleger in ihrer Einschätzung der Bitcoin nach oben gingen. Seit diesem Kursanstieg ist der Kurs zwischenzeitlich wegen der Versteigerung des von Silkroad beschlagnahmten Kapitals von etwa 30 000 Bitcoins auf etwa 420€ gefallen und wieder auf eine Höhe von etwa 420€ gestiegen. Da wäre Potential für große Gewinne gewesen. Und ähnliche Instabilitäten wird es vermutlich auch in Zukunft immer wieder geben.

2. Woher bekomme ich Bitcoin?

Ich persönlich habe mich bei zwei Marktplätzen registriert: Bitcoin.de(Affiliate Link) und Bitstamp. Beide haben dabei verschiedene Vor- und Nachteile und bei beiden muss man seine Identität beweisen, wenn man ein gewisses Handelsvolumen übersteigt, um Betrug und Geldwäsche vorzubeugen.

Bitcoin.de
Bitcoin.de ist nur eine Vermittlung zwischen Handelspartnern. Das bedeutet, man registriert hier ein Bankkonto und authentifiziert dieses. Nun kann man Bitcoins auf sein Benutzerkonto einzahlen. Man kann nun seine Bitcoins zum Verkauf anbieten und feinkörnige Einstellungen, wie etwa die Mindestmenge, den Preis und die Geltungsdauer des Angebots, vornehmen. Kauft nun jemand Bitcoin bei mir, muss wird ihm meine Kontoverbindung offen gelegt und er muss innerhalb einer Stunde die Überweisung direkt auf mein Konto anweisen. Sobald ich das Geld erhalten habe, kann ich den erfolgreichen Kauf bestätigen und die Bitcoin werden von meinem Benutzerkonto auf sein Benutzerkonto gutgeschrieben. Dies hat den Vorteil, dass der Bitcoin.de selbst niemals die großen Geldmengen auf ihren Konten verwalten muss und kann. Dadurch fühle ich mich sicherer, weil ich Bitcoin.de nicht mein gesamtes Geld ausliefere. Der große Nachteil dabei ist aber, dass durch die langen Überweisungszeiten, die Banken zum Teil veranschlagen, der Kauf von Bitcoins mitunter eine halbe Woche und länger dauert. Bei diesem Problem wird aber Abhilfe dadurch geschafft, dass man beim Kauf bereits angeben kann, dass man nur mit Händlern, die bei der selben Bank ansässig sind, handeln möchte. Dies erhöht zum Teil die Preise massiv, aber dafür ist das Geld in der Regel instantan beim Empfänger. Danach muss man nur noch auf die entsprechende Bestätigung warten. Außerdem hat die Firma, die Bitcoin.de zu verantworten hat, eine Kooperation mit der Fidor Bank , bei der unterdessen ein Großteil der Kunden angemeldet ist, was wiederum zu den schnellen Überweisungszeiten führt. Ein zusätzlicher Faktor, der mein Sicherheitsgefühl bestärkt, ist der Umstand, dass beide in Deutschland ansässig sind und damit den deutschen Regulierungsbehörden und Gesetzen unterliegen. Zudem kann man bei Käufen das Vertrauenslevel bestimmen, das man mit einbeziehen möchte, wenn man ganz sicher gehen will, dass es sich beim anderen Handelspartner nicht um einen Trickbetrüger handelt. Dieses Vertrauenslevel steigt mit der Menge an gehandelten Bitcoins. Ich persönlich hatte aber auf Bitcoin.de nie Probleme, egal welches Vertrauenslevel meine Handelspartner hatten.

Bitstamp
Bitstamp hat seinen Sitz in Großbritannien. Auch hier muss man sich zunächst authentifizieren. Im Gegensatz zu Bitcoin.de muss man hier aber sowohl Geld als auch Bitcoin deponieren, wenn man handeln möchte. Hier findet realtimetrading statt, was bedeutet, dass ohne jegliche Verzögerung gehandelt wird (Für den schnellen Gewinn mit Sicherheit die bessere Variante). Dafür findet jeder Handel in US-Dollar statt.

3. Was mache ich jetzt mit meinen Bitcoin?
Einfaches Handeln mit Bitcoins ist schon lagen nicht mehr Alles, was geht. So finden sich Beispielsweise im Bitcoinkiez diverse Geschäfte, die bereits Bitcoin als reguläres Zahlungsmittel akzeptieren. Ich persönlich war schon im Room 77, einer ziemlich coolen Burgerbude, Burger essen und habe hinterher mit Bitcoins gezahlt.

Falls man Bitcoin jedoch lediglich als Wertanlage sieht, ein wenig mehr Risiko aber nicht scheut, kann man mal bei CEX.io(Affiliate Link) vorbeischauen. Dort kann man mit Bitcoins GHashes kaufen. Das ist eine Einheit für die Hashrate, also die Rechenleistung, mit der man neue Bitcoins generiert. Der Kurs für eben jene Rechenleistung ist im Moment zudem sehr gering. Sodass sich der Einstieg möglicherweise lohnt. Ich persönlich habe in den vergangen zwei Monaten damit etwa 7 Bitcoins Gewinn gemacht.

Fazit
Bitcoins sind eine extrem spannende Sache. Ob nun der Spekulant oder der Technikinteressierte in euch geweckt ist, oder nicht. In jedem Fall wird Bitcoin auch in Zukunft noch eine spannende Sache bleiben und für große Gewinne bzw. Verluste gut sein.